nvidia-installer
Frank Streitz
fstreitz at gmx.de
Mit Okt 26 10:42:32 CDT 2005
So jetzt bin ich mit meiner Weißheit am Ende! Zuerst habe ich nochmal
den Legacy-Driver von Ubuntu installiert. Natürlich wieder ohne
Ergebnis. Hatte ich aber erwartet, da ja in dessen Readme nichts von Ti
drinstand, obwohl es der Nummer nach der gleiche Treiber wie der von
Nvidia sein müßte.
Dann habe ich den Nvidia-Treiber kompiliert. Wider Erwarten hate er
diesmal nichts an den Kernelsourcen zu meckern. Angeblich ein voller
Erfolg. Nur mein X-server startete nach einem Reboot nicht mehr. Das Log
hat so eine lange Liste mit Fehlermeldungen, daß es gar keinen Sinn
macht, dem nachzugehen.
So langsam komme ich wirklich in Versuchung, Breezy runterzuschmeißen,
Hoary zu installieren und dann upzudaten. ;-) Würde aber nicht wirklich
Sinn machen, da ja ansonsten, bis auf ein paar Kleinigkeiten, die ich
anhand der Fehlermeldungen selbst rausfinden werde, alles läuft. Sogar
der timeserver von Ubuntu synchronisiert beim Hochfahren, was ja bei
kaum jemanden klappt. Und von der Hardwareerkennung her, war Ubuntu die
_einzige_ Distibution mit 2.6er Kernel die mein SCSI-CD-RW erkannt und
auch das Modul geladen hat (es gibt da wohl irgendeinen Konflikt im
2.6er Kernel, wenn noch ein Atapi-DVD-Brenner vorhanden ist).
Ich werde wohl erstmal ein paar Tage verstreichen lassen und dann
nochmal nen Versuch starten. Die Sicherheitsmechanismen von Ubuntu sind
auch klasse: Wenn man einen Treiber der Distri nimmt, der nicht passt,
startet zumindest der Xserver noch. Zum glück ließ sich der
selbstkompilierte Treiber wenigsten wieder problemlos entfernen. Sogar
glxgears läuft, nur sehr, sehr langsam. ;-)
Anscheinend bin ich der Einzige, der solche Probleme mit dem
Nvidia-Treiber hat. Aber die Mailingliste ist auch nicht wirklich gut
besucht. Die meisten gehen wohl in die Webforen.
Gruß, Frank
--
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