Hmmm ...

Hartmut Figge h.figge at gmx.de
Son Feb 5 20:47:09 GMT 2006


Christian Schnitz:
>Am Sonntag, 5. Februar 2006 06:12 schrieb Hartmut Figge:

>> seit langem benutze ich Debian/Sid. Im Augenblick ist mir das etwas /zu/
>> instabil und ich bin zu faul, mich um die Fehler zu kümmern. ;)

>Hmmm, welche Fehler?

Bist Du sicher, dass das hier nicht OT ist?

Nun gut, kurz. Jeden Tag compiliere ich ein neues Nightly von Seamonkey
welches ich für andere Interessenten hochlade.

Viele von diesen brauchen einen mit dem gcc-3.3 compilierten Affen, weil
sie ältere Distris einsetzen. Also verwende ich auf meinem Sid hierfür
den gcc-3.3 und lade ab und zu gcc-3.4 und gcc-4 Exemplare hoch. Falls
andere testen wollen.

Seit jetzt längerer Zeit verträgt sich das aktuelle binutils nicht mit
dem aktuellen gcc-3.3. Workaround war Rückgang auf eine funktionierende
Version der binutils, die auf hold gesetzt wurde.

Dann kam der Tag, an dem der aktuelle gcc-4 von einem binutils abhängig
wurde, welches zusammen mit dem gcc-3.3 Fehler verursachte. Workaround ade.

Da ich noch ein rudimentäres Gentoo auf einer Platte hatte, habe ich von
da an den Affen in einem Gentoo-chroot gebaut. Klappte und klappt immer
noch.

Es gibt jetzt ein Release des Affen, SeaMonkey 1.0, zu welchem ich auch
gcc-3.4 und gcc-4 Versionen hochladen wollte. Die Compilation klappt
nicht mehr auf meinem Sid.

Und das liegt nicht an dessen Source. Überprüft am Source des des
Beta-Releases von Seamonkey 1.0b.

>> Installations-CD: Auswahl server
>> Unter Sid hatte ich eine leere Partition angelegt, nicht formatiert.
>> Ubuntu konnte damit nichts anfangen. Ich musste sie von Ubuntu erst
>> löschen und neu anlegen lassen, bevor sie formatiert werden konnte. Hm.

>Da hast Du was falsch gemacht, dieser Vorgang klappt hier sehr gut.

Was könnte das gewesen sein? Die neue Partition wurde unter Sid mit
cfdisk angelegt. Wurde von Ubuntu auch bei der Installation erkannt.

Nur, es wurde keine Möglichkeit angeboten, diese zu formatieren.

>Du weißt schon, das der installationsvorgang von Debian Sid und 
>Ubuntu fast identisch sind, gerade was die Einteilung der HD angeht.

Debian installiert man nur einmal. Die Einzelheiten habe ich längst
vergessen. ;)

>> Neugierig war ich, wie Ubuntu pppoe in die Konfiguration des Netzwerks
>> einbindet. Tja, überhaupt nicht. Keine Chance, meine Daten für Congster
>> einzugeben.

>Warum hast Du die Server Version installiert?

Weil ich zunächst eine Minimal-Installation wollte. Später die
überflüssigen Pakete, wie Gnome, wieder rauszuwerfen, bäh.

>> Dann kam der Punkt mit grub. Nun, ich will kein grub, ich will meinen
>> gewohnten lilo. Zurück zum Auswahlmenü und lilo ausgewählt. Anschließend
>> kam dann die Aufforderung zum Reboot.

>Warum folgst Du nicht den Empfehlungen des BS welches Du Installieren willst?

Die Installation von lilo war zulässig. Sämtliche anderen bei mir
vorhandenen Distris verwenden ebenfalls lilo. Warum sollte ich wechseln?

>> Der Reboot hätte mich zu Ubuntu führen müssen. Stattdessen kam mein
>> altes lilo-Menü. Ubuntu hatte zwar fstab und lilo.conf geschrieben, aber
>> vergessen, anschließend lilo aufzurufen. ARGL.

>Sie Oben

Siehe ebenfalls. Wenn lilo als Alternative angeboten wird, muss das auch
sauber durchgeführt werden.

>> Schlimmer noch, jetzt hatte ich gemerkt, dass ich nie nach dem Passwort
>> für root gefragt worden war und somit mein System überhaupt nicht
>> konfigurieren konnte.

>Du willst uns wirklich weismachen, das Du noch nirgends Gelesen hast, das 
>(K)Ubuntu den Rootaccount nicht aktiviert (oder wie immer das auch heist)

Es bleibt Dir überlassen, was Du glauben willst.

>Also eigentlich willst Du Trollen

Eigentlich wollte ich auf schwerwiegende Fehler bei der Installation
hinweisen. Aber wie Du willst.

Hartmut