Allgemeine Frage
Reinhard Tartler
siretart at gmail.com
Sam Jan 21 11:39:44 GMT 2006
On 1/20/06, Luise Kunkle <sem-pa at bar-do.net> wrote:
> Vielleicht habe ich mich - aus relativer Unkenntnis, was Automatismen
> angeht - etwas zu extrem ausgedrückt. Wo sie sinnvoll sind - wenn man
> z. B. apt-get ans Automatismus ansieht - sind sie mir durchaus
> willkommen.
>
> Nur
>
> - ich drucke sehr selten - warum den Dämon laufen haben?
>
> - warum automatisch ins Netz - warum immer im Netz?
Ubuntu will eine Distribution sein, die "einfach funktioniert".
Normalerweise ist ein Drucker solange aus bis er zum Drucken
eingeschaltet wird. Es ist technisch nicht einfach den cups (den
Druckdienst) dazu zu bringen nur bei Bedarf zu starten. Das wäre
sicherlich eine technisch bessere Lösung, die 'nur' noch programmiert
werden müsste.
Zum automatisch ins Netz: IIRC liegt das an dem ntp dienst. Den kann
man jedoch deinstallieren, wenn einen das stört. Oder man installiert
ihn erst gar nicht.
> - warum den Apachen, den ich selten benutze, immer dabei?
Ist er das? Huh?
> - warum die gesamte KDE/Gnome "Flöte" laufen lassen, so lange ich
> nichts benutze, was deren libs benötigt? WENN ich ein Prog aufrufe,
> das etwas davon benötigt, kann mir das doch kundgetan werden, und
> ich kann die "Flöte" einschalten (und d.v auch wieder aus)
Ich verstehe nicht ganz was du mit "Flöte" meinst. Wenn du kein
KDE/Gnome magst, dann lass es doch einfach. Ubuntu funktioniert auch
ohne KDE/Gnome.
> - etc.
>
> Wieso der Verzicht auf diese Möglichkeit bedeutet, dass ein System
> einfacher zu benutzen ist, ist mir ein komplettes Rätsel. Ich habe
> einige der *vollautomatischen* gefahren und hatte den kompletten
> bekannten "Windows-Frust". Ich wusste nicht, dass Ubuntu dieselbe
> Philosophie vertritt wie die heutigen Mandrake, SuSE, RedHat.
Nein, tut ubuntu nicht. Die Philosophie von Ubuntu kannst du hier
nachlesen: http://ubuntu.com/ubuntu. Wenn Du technische Vorschläge
hast, wie man ubuntu verbessern könnte, bist du gerne eingeladen
mitzuarbeiten.
> Jemand, der sich besser auskennt als ich, hat mir "Debian Sarge" auf
> meinem lap in etwa so eingerichtet, wie ich mir die Sache vorstelle.
> Mal erst Minimalinstallation - aber bei der nachgeholten software
> macht Deb die Konfigurationen - wobei dann wohl einige Nachbesserungen
> erforderlich sein mögen. Jetzt will ich es einmal selbst machen.
Das gleiche kann man auch mit ubuntu breezy erreichen. Installier dir
erstmal eine 'server' installation. Das installiert dir erstmal nur
das nötigste. Dann kannst du X11 und deinen Lieblingswindowmanager
nachinstallieren, fertig ist der Lack
> Aber Debian ist inzwischen wohl auch selbst bei den Sicherheitsupdates
> allzu langsam - und eben die bekannte Langsamkeit bei neuen Paketen,
> die ja wohl ursprünglich Ubuntu angekurbelt hat. Deshalb wollte ich
> mal sondieren, ob es bei Ubuntu auch möglich ist.
Klar ist das möglich.
> Ich schaue mir auf jeden Fall mal Nubuntu und Xubuntu im Netz an.
So wie es derzeit aussieht wird es für dapper eine xubuntu cd geben.
Für breezy gibt es Anleitungen zur installation hier:
https://wiki.ubuntu.com/Xubuntu
> Sorry, falls ich für die Liste zu laienhaft und von daher
> auch zu langatmig geschrieben haben sollte.
Diese Liste ist für Endbenutzer, damit auch (aber nicht nur!) für
Laien gedacht. Fühle dich daher willkommen :)
--
regards,
Reinhard