Allgemeine Frage
Luise Kunkle
sem-pa at bar-do.net
Son Jan 22 16:00:28 GMT 2006
Nochmal stellvertretende Antwort uind danke an alle, die mir so nett
geantwortet haben
Tatsächlich ist diese Liste ein Grund, warum ich gern ubuntu möchte.
Ich lese hier seit einiger Zeit mit.
On Sat, 21 Jan 2006, Reinhard Tartler wrote:
> On 1/20/06, Luise Kunkle <sem-pa at bar-do.net> wrote:
>> Vielleicht habe ich mich - aus relativer Unkenntnis, was Automatismen
>> angeht - etwas zu extrem ausgedrückt. Wo sie sinnvoll sind - wenn man
>> z. B. apt-get ans Automatismus ansieht - sind sie mir durchaus
>> willkommen.
>>
>> Nur
>>
>> - ich drucke sehr selten - warum den Dämon laufen haben?
>>
>> - warum automatisch ins Netz - warum immer im Netz?
>
> Ubuntu will eine Distribution sein, die "einfach funktioniert".
> Normalerweise ist ein Drucker solange aus bis er zum Drucken
> eingeschaltet wird. Es ist technisch nicht einfach den cups (den
> Druckdienst) dazu zu bringen nur bei Bedarf zu starten. Das wäre
> sicherlich eine technisch bessere Lösung, die 'nur' noch programmiert
> werden müsste.
>
Dazu waren ja einige Antworten da, ich selbst kann "cups" nicht
beurteilen. Aber bei lpr ist es möglich, mit "lpd start" den Dienst
anzuwerfen und mit "lpd stop" ihn wieder zu deaktivieren. Wenn
gewünscht dafür ein kleines script, das *sogar ich* machen kann oder
gar einen hotkey default-mäßig belegt, ist sicher nicht allzu
kompliziert. Der Wechsel nach root kann auch völlig unkompliziert
sein, selbst ohne sudo, das ich auch nicht einsehe.
Dasselbe gilt für andere Dienste, die man zwar benutzen will, aber die
nicht ständig laufen sollen. Solche Dinge haben doch zu der Sicherheit
der Linux-Systeme wohl recht maßgeblich beigetragen. Außerdem haben
sie sie relativ übersichtlich gehalten, was bei der
Vollautomatisierung beides nicht mehr so ohne weiteres gegeben ist,
IMO.
Ich bin durchaus der Meinung, dass es gut ist, wenn die jetztigen
Systeme auch für die Leute da sein können, die ein "kostenloses
Windows" oder ein solches wollen, das open source/GPL ist. Aber für
die anderen, die daran kein Interesse haben UND auch nicht solche
Expertise (oder Zeit), dass sie gentoo oder "stripped slackware"
fahren können, sollte auch etwas da sein - und das gibt es anscheinend
nicht. Ich habe in den letzten 1 - 2 Jahren viele distris installiert
und ausprobiert - nichts gefunden.
Wenn es diese Möglichkeiten doch gibt, so wären die distris vielleicht
nicht schlecht beraten, das in ihren Veröffentlichungen stärker
herauszustellen und dafür Anleitungen zu geben. Ich habe schon öfter
sagen gehört, "kann ich genau so gut bei Windows bleiben".
> Zum automatisch ins Netz: IIRC liegt das an dem ntp dienst. Den kann
> man jedoch deinstallieren, wenn einen das stört. Oder man installiert
> ihn erst gar nicht.
>
>> - warum den Apachen, den ich selten benutze, immer dabei?
>
> Ist er das? Huh?
Weiß es nicht - weil ich bei den distris, die ich ausprobiert habe,
ihn nicht mit installiert habe (ich würde ihn aber durchaus dabei
haben wollen) - ich nehme einfach mal an, dass er auch mitgestartet
wird.
>
>> - warum die gesamte KDE/Gnome "Flöte" laufen lassen, so lange ich
>> nichts benutze, was deren libs benötigt? WENN ich ein Prog aufrufe,
>> das etwas davon benötigt, kann mir das doch kundgetan werden, und
>> ich kann die "Flöte" einschalten (und d.v auch wieder aus)
>
> Ich verstehe nicht ganz was du mit "Flöte" meinst.
Na, dann merkst Du mal, wie es ist, mit Spezialausdrücken konfrontiert
zu sein:-)) Eine Flöte ist wohl ein solcher aus dem Skatspiel und
bedeutet z. B. "alle Herzen, alle Karos". In dem Fall eben: wenn ich
evt. mal KWord aufrufen will, warum immer alles, was zu KDE drauf ist,
mit einschalten (und nicht mehr abschalten können!!!) bzw. schon von
Anfang an laufen haben?
Wenn du kein
> KDE/Gnome magst, dann lass es doch einfach. Ubuntu funktioniert auch
> ohne KDE/Gnome.
Das ist schonmal gut zu wissen.
>
>> - etc.
>>
>> Wieso der Verzicht auf diese Möglichkeit bedeutet, dass ein System
>> einfacher zu benutzen ist, ist mir ein komplettes Rätsel. Ich habe
>> einige der *vollautomatischen* gefahren und hatte den kompletten
>> bekannten "Windows-Frust". Ich wusste nicht, dass Ubuntu dieselbe
>> Philosophie vertritt wie die heutigen Mandrake, SuSE, RedHat.
>
> Nein, tut ubuntu nicht. Die Philosophie von Ubuntu kannst du hier
> nachlesen: http://ubuntu.com/ubuntu. Wenn Du technische Vorschläge
> hast, wie man ubuntu verbessern könnte, bist du gerne eingeladen
> mitzuarbeiten.
>
Dazu fehlt mir leider!! das know-how. Aber wenn ihr Interesse habt,
kann ich die Installation dokumentieren, wenn ich sie mache, und evt.,
wenn es klappt, eine docu schreiben, wie man ein solches
(modul?)-System installieren, einrichten und fahren kann.
Grüße
Luise
--
One thought to all who, free of doubt,
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