Fake XServer

Björn Seifert bjoern.seifert at gmail.com
Mit Mai 30 09:40:35 BST 2007


Hallo!

Zur Situation:
Ich habe eine PS2 auf der ein Mediaplayer läuft, der direkt aus dem
Netzwerk gestreamte Dateien abspielen kann. Dazu gibt es unter Windows
und unter Linux ein Programm namens RadHostClient, dass die Verbindung
zur PS2 herstellt und ihm als Server dient. Die auf der PS2
anzuzeigenen Verzeichnisse werden per Drag&Drop in das Fenster des
RadHostClient geladen und so freigegeben.
Beim Neustart des RadHostClient werden in die in der vorherigen
Sitzung freigegebenen Verzeichnisse automatisch wieder geladen.

Das Problem:
Ich möchte den RadHostClient auf meinem Ubuntu-Server laufen lassen,
so dass ich mit der PS2 Filme schauen kann, ohne dass der PC laufen
muss.
Nur hat der Server keinen Monitor und auch keinen laufenden XServer.
Ich habe schon mit "export DISPLAY" die Ausgabe auf meinen PC
umgelenkt, das klappt prima aber der PC läuft ja trotzdem.
Ist es möglich, mit export DISPLAY die Daten irgendwo ins Nirvana
laufen zu lassen? Ich brauche ja kein Fenster des RadHostClient weil
er ja inzwischen weiß, was er freigeben soll.
Oder ist es möglich, auf dem Server möglichst ressourcenschonend (nur
650MHz, 375MB Ram) einen Dummy-XServer zu installieren, damit der
RadHostClient irgendwo seine Anzeigen loswerden kann.

Ich erinner mich grade daran, dass ich irgendwo mal gelesen hab, dass
man einen VNC-Server als DISPLAY genommen hat. Würde ich dort den
RadHostClient und einen Filemanager laufen haben, könnte ich sogar bei
Bedarf dorthin connecten um neue Verzeichnisse etc. in das
RadHostClient-Fenster zu ziehen.

Am schönsten wäre es ja, wenn man ihn gleich als Daemon ohne
X-Notwendigkeit starten könnte, ist aber closed-source und in den
Kommandozeilenparametern nicht vorgesehen.

Danke für jede Idee,
Björn