Ständig neustart nach Grubmenü

Christian Brandt brandtc at psi5.com
Mon Okt 8 17:18:52 BST 2007


Thomas Jaksch schrieb:
> Hallo zusammen,
> ich versuche ein altes Laptop als Fileserver zu nutzen. Dazu habe ich Ubuntu 7.04 Server installiert. Die Installation verlief auch problemlos, aber wenn ich das System jetzt starten will und wähle den entsprechenden Grubeintrag, dann steht noch kurz "starting up" auf dem Display und dann bootet der Rechner neu. Dieser Vorgang wiederholt sich dann beliebig oft.
> Kurz zur Hardware: Es handelt sich um ein AMD mit 500 Mhz und 64 MB RAM. Dei Festplatte fasst 4 GB. Über PCMCIA wurde das Gerät um Netzwerk und USB2.0 erweitert.

 Reichen 64MB überhaupt für Ubuntu? Wenn man da eine Initramdisk mit
vielen Modulen verwendet ist man eigentlich schon tief im Negativem
Bereich. Und Swap wird erst später angemeldet.

 Aber der Reihe nach, probier mal folgende zwei Schritte:

 1. Ändere beim Booten Deine Grub-Parameter beim Booten wie folgt:

-"quiet splash" ersetzen mit "vga=normal"
-lösche die Zeile initrd

 Wenn der Rechner jetzt keinen Reset macht (also entweder mit wilden
Warnungen hochfährt oder mit "kernel panic can't mount root" abbricht)
dann stürzt der Rechner immerhin nicht schon beim Kernel ab.

 2. Ändere beim Booten Deine Grub-Parameter beim Booten wie folgt:

-"quiet splash" ersetzen mit "vga=normal break=mount"

 Theoretisch sollte Grub dann nach dem Initialisieren des Kernels und
Abarbeiten eines Teils der Initramdisk in die Busyshell fallen. Falls
das fehlschlägt könnte es wirklich das RAM sein.

 Slackware ist auf jeden Fall besser geeignet für schwache Rechner. Ich
persönlich empfinde Ubuntu erst ab 256MB und 500Mhz Takt erträglich.

 Christian Brandt