Ubuntu oder Suse?

Uli Kleemann hackbox at lug-saar.de
Son Aug 31 17:47:05 BST 2008


Hallo Ralf,

Du suchst die eierlegende Wollmilchsau. Deine Wünsche sind leider unvereinbar. Ein stabiles System kann niemals neueste Softwarepakete beinhalten und automatische Updates verbieten sich selbstredend. Wenn Du nicht weist was Du tust, hilft dir ein grafisches Frontend nicht weiter, im Gegenteil es verführt nur dazu Dinge zu tun, die Du besser hättest lassen sollen, was sich allerdings
erst immer im Nachhinein zeigt.

Was Du nun nimmst spielt IMHO schon deswegen keine Rolle, da sowohl Novell Suse als auch Ubuntu sowohl von einer Community als auch von einem Unternehmen getragen werden.
Willst Du dies nicht, bleibt dir nur eine freie Distribution wie Debian.

Sicherheit ist kein Feature sondern ein Prozess, welcher umfassende Kenntnisse erfordert und im Kopf
beginnt. Gegen wen und was möchttest Du dich schützen? Sicher wovor?
Diese Fragen solltest Du dir zunächst beantworten und dann die Entscheidung für dieses oder jenes Konzept  treffen.

Ubuntu zeichnet sich nach meiner Erfahrung nur dadurch aus, das die Treiberverfügbarkeit im Multimediabereich "besser"   ist als bei Debian stable / testing. Dafür ist der Kernel gepatcht, manche behaupten totgepatcht. Ich bin wieder zu Debian gewechselt.

Bei Novell SuSE sagt schon der  Name wohin die Reise geht. SuSE wie es war ist tot und opensuse ist die Spielwiese für neue Entwicklungen und die Forschungsstation für neue Trends.

Fazit: Wenn Du dich nicht mit dem System und seiner Konfiguration beschäftigen möchtst ist es egal was Du verwendest - Du musst dann akzeptieren was die out-of-the-box geboten wird. 

Viel Spass am Gerät

Uli



-- 
Uli Kleemann <hackbox at lug-saar.de>
Note: No Microsoft programs were used in the creation or distribution of this message. If you are using a Microsoft program to view this message, be forewarned that I am not responsible for any harm you may encounter as a result.