Selbstkompilierte Applikationen wieder deinstallieren
Sven Rodenbeck
sven.rodenbeck at muenchen-mail.de
Die Jul 8 23:09:20 BST 2008
Am Di Juli 8 2008 22:21:25 schrieb Nils Kassube:
> Wenn man ein Programm selbst übersetzt, kann man beim letzten
> Schritt, also beim Befehl "sudo make install", den Befehl
> checkinstall verwenden, das wäre dann "sudo checkinstall make
> install". Dazu muss natürlich das Paket checkinstall installiert
> sein. Damit wird ein .deb-Paket gebaut, das anschließend installiert
> wird. Dieses Paket kann man bei Bedarf auch einfach mit dem
> Lieblings-Paketmanager deinstallieren.
müsste es nicht heissen:
sudo checkinstall
??
ich hab checkinstall gern unter SuSE benutzt.
Klar, die Gurus sagen, baue lieber ein *.rpm oder ein *.deb.
ich hab mich zumindest für RPM damit auseinandergesetzt.
Allerdings hab ich da mehr Probleme gehabt, Pakete zu bauen als mit
checkinstall. ich hatte auch nie Probleme, so gebaute Programme zu
entfernen.
Einzig Konfigurationsdateien musste ich von hand löschen. die störten
jedoch nicht.
> Hat man nur noch das fertig installierte Programm, müsste man wohl
> wirklich das System durchsuchen, was dazu gehören könnte.
oder die Abhängigkeiten gibt man selbst an. das hatte mir bei rpm
gefallen. z.B. mutt zu kompilieren, ohne diese blöde Abhängigkeit von
einem MTA. so war es bei suse. aber die Archive schaue ich gern mit
mutt und will keinen MTA unter Umständen. ;-)
Sven