Anfänger und Halbexperten
Dirk Deimeke
dirk.deimeke at ubuntu.com
Mon Jul 28 05:06:53 BST 2008
Hi,
> Nein, solche Gründe ziehe ich nicht in Betracht. Ich habe auch einige
> Programme, die ich auf Linux nicht benutzen kann - von daher habe ich
> immer noch Windows mit drauf. Wenn ich dann eines *dieser* Programme
> brauche - und wirklich nur dann - arbeite ich auf Windows.
darf ich Dich fragen, was die Programme sind?
> Na ja z. B. die hardware Erkennung. Die ist bei Windows wirklich
> besser. Das sind auch keine Dinge, die *ich* Windows anlaste, und ich
> versuche zu erklären. Die Leute verstehen das auch, was aber nichts
> daran ändert, dass sie nicht die Zeit oder Lust oder auch die
> Kenntnisse haben, sich da tage- oder wochenlang mit zu beschäftigen.
Ich habe schon lange keine Probleme mehr mit Hardware gehabt, da ich
schon seit Jahren nur noch Notebooks benutze.
Die Hardware-Erkennung ist übrigens bei allen gleich gut, die
Treiber-Unterstützung ist unterschiedlich. Das ist ein gewaltiger
Unterschied.
Am Rande bemerkt sei noch, dass Linux mehr Hardware als Windows
unterstüzt, nur leider nicht immer die aktuellste ...
> Letzteres ist vielleicht kein *guter* Grund, aber ein objektiver.
Einverstanden.
> Und solche Sachen wie ich sie angesprochen habe würden dazukommen,
> wenn sie das System erst mal installiert hätten und es dann immer
> wieder hakt.
Interessanterweise verschweigen viele, dass sie auch mit Hardware unter
Windows zu kämpfen haben. Hier reicht allerdings meistens auf der Seite
des Herstellers einen aktuellen Treiber herunterzuladen. Wenn der
Hersteller den Treiber nicht entwickeln und bereitstellen würde, sässen
auch viele bei Windows auf dem Trockenen.
Allerdings wissen die meisten (oder kennen jemanden, der es weiss), wie
sie unter Windows mit den Problemen umgehen müssen.
> Es sind halt die grundsätzlichen Sachen, die da aufkommen, bevor das
> System mal erst richtig läuft. Die anderen, die mit spezifischen
> Anwendungen dazu kommen können, sind dann meiner Erfahrung nach eher
> peanuts.
Ich betreue einige Ein- und Umsteiger per E-Mail, tatsächlich war bei
denen nur in zwei Fällen die Hardwareunterstützung problematisch.
> Wenn man Windows "kann" und dazu die genannten open source Systeme,
> dürfte ubuntu nicht so schwierige gewesen sein, nehme ich an.
Das stimmt, aber es war "anders" ...
> Ja, aber da es mit SSH auch geht - und das alles mit demselben
> Programm....
Stimmt. Das ändert aber nichts daran, dass das Tool eines für erfahrene
Benutzer ist.
> Nein - ich habe auf ubuntu den server mit apt-get install
> geholt/installiert.
Auf Gentoo? (Möchtest Du das Thema auslagern? Das gehört meiner
Meinung nach nicht in diesen Thread.)
> Ich werde allerdings wohl ssh auch für root direkt freigeben. Es ist
> so praktisch, mit dem mc über den shell link zu kopieren. Kopieren
> von Verzeichnissen oder so (z. B.bus)mache ich immer als root, weil
> öfter schonmal Dateien dabei sind, die root Rechte haben. Da ich den
> demon sowieso nur einschalte, wenn ich mit beiden Systemen arbeite
> und das Einloggen per fingerprint ist, sollte das im Rahmen
> vernünftiger Sicherheitsvorkehrungen liegen.
Kannst Du natürlich machen, den Grund kann ich so richtig allerdings
nicht nachvollziehen ...
Ich arbeite hauptberuflich mit Linux und habe den root-Login in den
letzten Jahren nicht gebraucht. Natürlich ist es unbequemer, den Weg
über sudo zu gehen, aber es funktioniert sehr gut.
Hier habe ich das mal dokumentiert:
http://wiki.ubuntuusers.de/Shell/Tipps_und_Tricks#Kopieren-mit-tar-und-ssh
an den richtigen Stellen ein sudo eingefügt, funktioniert das wunderbar,
> Logische Deduktion - mein alter ego ist halt Miss Marple:-))
Dann ist Dein Deduktionsprozessor kaputt :-)))
Nur weil es konträre Meinungen gibt, ist es kein Grund, dass es hier
nicht hinpasst. (Das hier ist keine rtfm-Mailingliste ...)
Gruss
Dirk