sudo vz. su
Wolfgang Fogl
wubuntu at web.de
Son Mar 30 09:42:00 BST 2008
Moin @all,
etwas Offtopic,
aber ich denke, eine Diskussion darüber, ob jetzt "sudo" als Standard
verwendet wird oder ob ein root-Account angelegt werden muss ist müßig.
Mich wundert nur, dass hier die "eingefleischten" Ubuntu-User stets
alles verteidigen, was bei Ubuntu als Standard gilt, obwohl die meisten
auch um die Schwächen von "sudo" Bescheid wissen.
Als erfahrener User arbeitet man evtl. lieber mit einem root-Account und
möchte nicht ständig "sudo" vor jedes Kommando schreiben (ich weiß, dass
man das z.B. mittels alias su=''sudo -s'' in .bashrc umstellen kann).
Warum einem diese Entscheidung während der Installation verwehrt wird,
ist mir persönlich wirklich schleierhaft und ich frage mich, warum es
bei Ubuntu keinen Expertenmodus gibt oder etwas wie bei LinuxMint, dass
man gefragt wird, ob man root anlegen möchte oder nicht.
Selbst bei Debian im Expertenmodus kann man einstellen, ob sudo oder
root geüwnscht ist. Deshalb (und auch wegen einigen anderen Gründen)
wird Ubuntu für erfahrenere User mit der Zeit weniger interessant, weil
zuviel zu sehr vereinfacht wird!
Nun gut, hauptsache unwichtige Dinge wie Compiz und Konsorten werden
vorangetrieben und ein grds. sehr gutes Installationsprogramm wie
Ubiquity bleibt auf der Strecke...
Gruß Wolf
On So, 2008-03-30 at 10:07 +0200, Nils Kassube wrote:
> Michael Schueller wrote:
> > Ich halte sogar den Einsatz von sudo zur
> > Paketverwaltung, oder für einen Dateimanager oder Texeditor, für
> > fahrlässig, da die Sudo Rechte 15min lang bestehen bleiben, und in
> > dieser Zeit das System von innen wie von außen (theoretisch)
> > angreifbar ist.
>
> Da machst du mich schon neugierig - wie sieht denn diese Theorie aus? Und
> gegen die 15 min hilft "sudo -k".
>
>
> Nils
>