sudo vz. su
Nicole Sch.
hasenhuette-ng at yahoo.de
Son Mar 30 10:52:30 BST 2008
Hallo!
Ralph Meyer schrieb:
> Das Vorhandensein eines "root" Accounts verleitet unerfahrene User
> dazu als "root" zu arbeiten da alles (Drucker,Scanner ...) sofort
> funktioniert ohne an Gruppenzugehörigkeiten drehen zu müssen. Von
> daher finde ich das Konzept mit sudo nicht schlecht. Das ist allerdings
> nur meine persönliche Erfahrung und Meinung.
Seh ich genauso... Ich hab z. B. hier einen älteren PC stehen, wo mein
Mann einen Account hat, aber sudo nützt ihm rein gar nix.
> Wer einen "root" Account
> unter Ubuntu haben will :
>
> sudo -s
> passwd
Würde ich von abraten ;-) Ich habe damals mit Debian (1 Monat oder so)
angefangen und fand es eben auch müßig immer sudo vorweg eingeben zu
müssen, also hab ich eben mit jenem Befehl den root-Account aktiviert.
Allerdings hatte ich mir damals, "schlau", gedacht, ich nehm der
Sicherheit wegen ein anderes Passwort... So... Jetzt wollte ich Adept
aufrufen, weil ich ein Paket installieren wollte, gab eben jenes
root-Passwort ein und *bautz* bekam ich die Meldung, dass das Passwort
falsch war und ich musste mich doch wieder mit meinem Nutzerpasswort
einloggen, also hab ichs dann bei der nächsten Installation gleich ganz
weg gelassen, eben jenen root-Account frei zuschalten, weil es eh nichts
nützt.
Nur der Vollständigkeit halber möchte ich auch noch diesen Link in den
Raum werfen:
http://wiki.ubuntuusers.de/sudo
Wolfgang Fogl schrieb:
> On So, 2008-03-30 at 10:57 +0200, Dirk Deimeke wrote:
> > > das mag daran liegen, dass das Konzept gut ist.
> Genau das meine ich mit verteidigen!
Das kannst du dann aber auch für die "root"-Anhänger sagen, die
verteidigen das genauso!
Ich glaube, wir können in einem überein kommen:
Beide Methoden habe ihre Vor- und ihre Nachteile.
Nur wenn man jemandem helfen will und aus einer anderen Dist kommt:
Bitte denkt an die Distributionsspezifischen Eigenschaften und dies ist
bei ubuntu eben sudo und solang von Canonical nichts anderes kommt, sollte
dies berücksichtigt werden.
Ich habs schon erlebt, dass einem absoluten Linux-Neuling eben von Ralph
empfohlene Vorgehensweise angeraten wurde und er üble Probleme bekam, die
er nicht verstand. Ich hab ihm dann geraten, so vorzugehen, wie es in den
Anleitungen steht und den "root-Quatsch" zu vergessen, weil das für den
Moment nur mehr verwirrt, als dass es Klarheit schafft.
Grüße
Nicole