Öffentlicher Desktop-PC

Michael Zoet Michael.Zoet at michaelzoet.de
Mon Nov 24 10:27:36 GMT 2008


Christian Meseberg schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> Uli Kleemann meinte am Sonntag, den 23.11.2008 um 13:49 Uhr
> wegen:Öffentlicher Desktop-PC
> ...
>> Vorteil 1   Das "Anwenderverhalten muss sich nicht ändern, kein
Schulungsbedarf
>> kein Geschrei das Excel nicht mehr geht u.ä.
>
> ... darauf kommt es nicht an, laß sie schreien ;)
>
> Nachdem die Diskussion noch weiter läuft, eine weiter Frage von mir. Es
> kommt mir genau darauf an, nicht Windows, egal welches, sondern ein
> Linux an den Medienarbeitsplätzen anzubieten. Windows macht die bezahlte
> Firma sowieso. Darum bräuchte ich mich nicht zu kümmern.

Wenn die benötigte Funktionalität auch mit Open Source Software
erreicht werden kann, würde ich an deiner Stelle auch versuchen Ubuntu
durchzuboxen. Mittlerweile gibt es genügend Menschen die OpenOffice,
usw. kennen und auch bevorzugen. Wenn man sich immer nach dem Geschrei
von Windows Anwendern richtet, wird sich Ubuntu nie weiter verbreiten.
Auf dieser ML sollten IMHO doch eher Linux Lösungen bevorzugt werden.
Außerdem habe ich schon viele Anwender gehabt, die erst am schreien
waren und nach einiger Zeit von Linux sehr überzeugt waren. So ein
bisschen Zwingen ist da nicht schlecht.

Außerdem sind die Kosten bei einer Windows Lösung (egal wie) nicht zu
unterschätzen. Plus dem nicht unbedingt so robustem MS selber. Eine
technisch gute Linux Lösung läuft einfach viel stabiler! (Ein gutes
Verkaufsargument!)

>
> Dennoch gefällt mir Dein Lösungsansatz, doch läuft es nicht dann auf
> Thinclients hinaus, wie Florian schon schrieb?

Wenn man Windows XP einsetzt, ist das eine halbe Thin Client Lösung.
;-) Es gibt kein Mehrbenutzer Betriebssystem und jedes Win XP müsste
einzeln gepflegt werden. Außerdem müsste der Linux Server entsprechend
gut mit Hardware ausgestattet sein, um die Last auch verarbeiten zu
können. Solche Systeme sind teuer und mit normaler konsumer Hardware
nicht zu realisieren.

Aber ohne zu wissen was genau der Benutzer für Programme und
Möglichkeiten haben soll, ist es sehr schwer zu beurteilen was möglich
ist. Mich würde auch interessieren mit welcher Hardware die
Medienarbeitsplätze ausgestattet sind/werden?

Grüße,

Michael

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Michael Zoet
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