Farbdrucker am Server ohne PPD-Datei
Christian Brandt
brandtc at psi5.com
Mit Apr 8 02:51:42 BST 2009
Tobias Krais schrieb:
>> Nimm als Treiber einfach einen PostScript Treiber, z.b. der vom "Apple
>> LaserWriter PS" geht prima. Du kannst aber auch einfach den generischen
>> PostScript Treiber von Adobe installieren.
>
> coole Idee. Ich werde es in ein paar Tagen mal ausprobieren und schreibe
> euch das Ergebnis (hab gerade zu viel zu tun...).
Diese Lösung ist mir auch bekannt, etwas genereller formuliert wird
unter Linux immer per Postscript gedruckt und ein "Druckertreiber" für
Linux ist eigentlich immer nur ein Dolmetscher Postscript zu Legacy-Dialekt.
Nur - was macht man wenn der Empfänger von einer Standard-PPD-Datei
nicht ausreichend beschrieben wird (Standard ist hier besagter
Laserwriter oder Adobe, das sind eigentlich nur 0815-PPD-Dateien für
Windows)? Gerade Farbdrucker bekommt man so nie brauchbar zum Drucken.
Ich verwende hier einen Brother MFC-210C, also einen recht preiswerten
Legacy-Farbtintendrucker und der kommt nunmal nicht mit einer PPD-Datei,
ergo bekomme ich mit jedem mir bekanntem PS-Treiber nur Farbfehler usw.
aufs Papier wenn ich übers Netz per Postscript drucke.
Ich würde aber gerne mittels PPD per Postscript drucken schonmal weil
dann JEDER noch so absurde Rechner farbig drucken kann.
Bei Brother kann man sicher darum herummogeln indem man spezielle
Stripped-Versionen der Legacytreiber unter Windows installiert die dann
per http sozusagen Legacy übers Netz drucken. Aber wenn ich jetzt mit
Linux übers Netz drucken will... grusel...
Was ist da der Weißheit letzter Schluß?
Christian Brandt