Festplatte voll

Tobias Krähling Listen at semibyte.de
Mon Mar 30 20:51:13 BST 2009


Hallo Rainer,
>
> Hmm, nach diesen Ausführungen ist mir nun nicht ganz klar, was das
> Kommando "sudo tune2fs -m 0 /dev/sdb1" bewirkt hat. So, wie Du, hat ja
> auch Axel geschrieben, dass Festplattenplatz *sowohl* für root, als
> auch für *Verwaltung* benötigt wird. Die standardmäßigen 5% für root -
> so schrieb er - lassen sich mit dem Kommando beeinflussen. Nach
> Ausführung weist mir xdiskusage jetzt aus, dass die Belegung von ca.
> 1,8GB mit Inodes verschwunden sind - also der Teil, den Du als zur
> Verwaltung gehörig beschrieben hast. Jetzt also ist die Frage: Was
> stimmt? Folge ich Deinen Ausführungen, habe ich mit dem Kommando genau
> das Falsche getan und sollte es tunlichst rückgängig machen (weil
> Inodes ja unbedingt benötigt werden). Stimmt das so?

ich hab mir gerade das Programm auch mal angeschaut. Was in xdiskusage mit 
(inodes) bezeichnet wird, ist wohl die Reservierung für root, so daß die 
Verschwindet, wenn man tune2fs -m 0 ausführt. Es gibt aber noch einen weiteren 
Bereich (in xdiskusage unterhalb von (inodes)), wenn man da rein geht, zeigt 
er "permission denied" (selbst als root) an und die Größe, die für die 
Dateisystemverwaltung benötigt wird (bei mir etwa 176MB bei einer 41GB-
Partition) - hierunter fallen 128MB für das Journal vom ext3, der Rest geht 
für Inode-Tabellen, Superblöcke mit Backups usw. an. 

Aber auf Deine Frage, rückgängig mußt Du das nicht machen, wenn es keine 
Partition ist, wo Systemdienste drauf schreiben (also z.B. reine Home-
Partition).

> Oder sind 5% der gesamten Festplatte gemeint? Dann wären es für die
> physikalische Größe (40GB) 2 GB bzw. für die angegebene Größe (37
> GB) 1,85 GB, die für root benötigt werden.

Nein, die 5% sind jeweils pro Partition - so kann man einstellen, für welche 
Partitionen dies überhaupt benötigt wird.
>
> Richtig stimmig sind also die Nachrechnungen noch nicht. Über manches
> kann ich im Moment nur spekulieren: Zum Beispiel würden die 1,85 GB
> dafür sprechen, dass sie mit dem Platz korrespondieren, den xdiskusage
> für Inodes ausgewiesen hat. Dann aber wäre die Frage, woher die
> Differenz von 0,5 GB kommt, die nach Ausführung des Kommandos
> übriggeblieben ist. ??

Die Differenz ist dann gerade die Inodes, Journal und weitere Verwaltungsdaten 
:)

Gruß
Tobias