5 Jahre aktuellste Software ?
Rainer
spots4as at gmx.de
Do Jul 5 10:10:24 UTC 2012
Am Thu, 5 Jul 2012 11:33:03 +0200
schrieb Nils Kassube <kassube at gmx.net>:
> Rainer wrote:
> > nun doch möglich eine neue FF-Version in eine bestehende
> > Ubuntu-LTS-Version (8.04) zu integrieren. Geht also...
>
> Das wurde aber auch nur so gehandhabt, weil Mozilla ältere FF
> Versionen nicht mehr unterstützen will.
OK, mag der Grund sein, spielte für mich aber in der Praxis keine
Rolle. Ich war nur erleichtert, dass ich nicht mit einer veralteten
FFF-Version vor mich herdümple.
> Versionen zu beseitigen ist für die Ubuntu-Entwickler selbst dann
> etwas zu viel Arbeit.
>
Genau das dürfte der Knackepunkt sein: Lieber stürzt man sich in Arbeit,
um halbjährlich (!) erscheinende Komplettpakete zum Laufen zu bringen,
als bestehende Grundsysteme mit aktueller Software zu bestücken.
> > Exakt: Es kommt darauf an .... Und wenn man sie braucht, hat man
> > keine Chance. 3 Jahre zu warten, war für meinen Geschmack schon
> > übermäßig lang - und nun 5 Jahre? Grauenhaft.
>
> Eine neue LTS-Version kommt alle zwei Jahre raus. Da muss man nicht
> drei bzw. fünf Jahre warten ...
>
Ist dasselbe in grün: Ich arbeite gern möglichst lange mit einem
Grundsystem und stelle nur ungern dauernd alles auf den Kopf. Alle zwei
Jahre Runderneuerung habe ich schon in der Vergangenheit nicht gemacht,
weil es zuviel Zeit und Energie kostet und werde aus wohl auch zukünftig
nicht tun.
> > Ehrlich gesagt, kann ich auch die Entwicklerphilosophie nicht
> > nachvollziehen, sehr viel Gehirnschmalz an abertausenden Details zu
> > verschwenden, die oft nur unnötige Spielereien und teilweise
> > Verschlimmbesserungen darstellen, andererseits aber an Software
> > bestehender Ubuntu-Versionen (bis auf Sicherheitsdetails) nicht zu
> > rühren.
>
> Woher sollen denn die Ubuntu-Entwickler wissen, welche Software
> erneuert werden soll und welche nicht? Scheinbar willst Du ja selbst
> einige Teile unverändert beibehalten. Die Prioritäten dürfte wohl
> jeder anders wählen.
>
In dem Punkt gebe ich Dir recht. Dennoch meine ich, dass dabei
Prioritäten gesetzt und zwischen wichtiger und weniger wichtiger
Software unterschieden werden könnte.
> Ich möchte jedenfalls kein System haben, das sich regelmäßig ändert.
> Mir reicht es schon, mich alle zwei Jahre (künftig eben alle vier
> Jahre) an neue Softwareversionen anzupassen. Die regelmäßigen
> Änderungen in der Bedienung bzw. im Erscheinungsbild von FF finde ich
> ziemlich nervig.
>
> > Eine bestehende Version mit aktueller Software zu füttern
> > wäre mir sehr viel lieber, als alle naslang mit neuen Ubuntus
> > zugeschüttet zu werden.
>
> Dann ist Ubuntu für Dich vielleicht die falsche Wahl und Du suchst
> eine Roling Release Distribution [1].
>
Mag sein. Aber die Frage sei schon gestattet, warum bei Ubuntu
krampfhaft an der Linie festgehalten wird, obwohl einige Gründe für
weniger Starrheit sprechen.
Viele Grüße
Rainer
Mehr Informationen über die Mailingliste ubuntu-de