Normale Anwender (WAS: 5 Jahre aktuellste Software)
Stefan Luetje
stefan.luetje at t-online.de
Di Jul 10 06:23:14 UTC 2012
Am 09. Jul 2012 um 16:00 CEST schrieb Rainer:
> Am Mon, 9 Jul 2012 10:07:29 +0200
> schrieb Maik Holtkamp <s-y-l at gmx.net>:
> > denn IMHO schraub ein normaler Anwender
> > nicht an seiner Kiste rum (man MacBookPro) und installiert weder ein
> > OS noch laed der sich aus dem Internet bewusst eine neue Version von
> > $SOFTWARE. Jedenfalls dann nicht, wenn sein Rechner das nicht
> > automagisch macht.
> >
> Wenn Du "normaler Anwender" so definierst, hast Du mit dem obigen Satz
> recht. Wer allerdings Ubuntu oder andere Linux-Distributionen
> verwendet, findet sich sehr schnell in solchen Listen oder Foren
> wieder, weil es viele Probleme gibt und Lösungen nicht intuitiv zu
> finden sind.
Ich habe nun schon einigen Bekannten Ubuntu, aber hauptsächlich Debian
stable installiert und von denen wird bestimmt keiner auf irgendeiner
Mailingliste auftauchen. Die haben höchstens mal kleinere Probleme mit
einzelnen Anwendungen, aber nicht mit dem Betriebssystem an sich, denn
das läuft einfach und macht was es soll. Alle paar Jahre bekomme ich die
Rechner wieder, mache dort ein dist-upgrade und dann ist wieder ein paar
Jahre Ruhe.
> > Ich sehe ubuntu auf dem (IMHO richtigen) Weg diese normalen User zu
> > erschliessen.
>
> Den sehe ich noch lange nicht. Nach immerhin einigen Jahren Existenz
> und mehreren Hypes dümpelt Ubuntu bei Markanteilen am Betriebssystem
> vor sich hin. Für Anwender, die ihren Rechner einfach nur als Werkzeug
> nutzen möchten, um den Kopf für andere Dinge frei zu haben, ist Ubuntu
> nichts.
Das liegt IMHO einfach nur am Marketing.
> > Wenn ich denen aber beim Kauf eines neuen Geraets sagen kann:
> >
> > Das OS samt etlicher Anwendungssoftware die sie so brauchen, gibt es
> > fuer Nuesse dazu inklusiv 5 Jahre Support und vor Viren brauchen Sie
> > bei diesem System auch keine Angst haben.
> >
> > Dann kann ich mir schon den ein oder anderen _normalen_ Anwender
> > vorstellen, der sich bewusst fuer ein solches System entscheiden
> > wuerde.
> >
> Den einen oder anderen kann ich mir auch vorstellen - Einzelfälle eben.
> Ob die angesichts der Anforderungen an sie aber dabei bleiben, steht
> auf einem anderen Blatt. Gibt genug Geschichten, wo Anwender sogar nach
> längerer Nutzung entnervt aufgeben, weil Windows - und erst recht Apple
> - wesentlich komfortabler und intuitiver zu bedienen ist.
Von den Leuten, denen ich Linux installiert habe, hat bisher noch keiner
den Wunsch verspürt, etwas anderes benutzen zu wollen.
Gruß
Stefan
--
Stefan Lütje <stefan.luetje at t-online.de> Skelli at jabber.ccc.de
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"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum
Ohr hin abfließen" Walter Röhrl
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