5 Jahre aktuellste Software ?

Ralf Lehmeier r.lehmeier at freenet.de
Di Jul 10 11:39:05 UTC 2012


Karl Vajda schrieb:
>
> 2012-07-10 10:58 keltezéssel, Ralf Lehmeier írta:
>>
>> So siehts aus - wird aber fleißig von den Programmierern ignoriert.
>>
>> MfG R.Lehmeier
>>
>>
> Ich bin zwar nur einer der einfachen Massenanwender und erst seit etwa zehn Jahren bei Linux
(zunächst SuSE, dann Mandriva und Mageia, zwischendurch kurz Ubunto, und 
seit einem halben Jahr Mint,
seit einer Woche sogar LMDE).

Da nutzt du es intensiver als ich. Meine Wenigkeit beobachtet und testet 
es zwar seit Suse 4.0 immer mal wieder aber damit näher arbeiten tue ich 
erst seit ca. 4 Jahren.

Ich habe auch Ubuntu im Einsatz was mir aber immer mal wieder Probleme 
beim installieren und upgraden macht.

Nun habe ich auch einen Blick auf Mint LMDE geworfen weil es mir als 
ständig aktuell und zuverlässig erschien. Wie ist den dein Eindruck?

Ich habe es in der Zwischenzeit nie bereut, dem guten alten Windows den 
Rücken gekehrt zu haben.

Ich habe nie behauptet das Linux nichts taugt.

Klar, manches stört mich auch (daß sich im LibreOffice nur ein 
Sachverzeichnis automatisch erstellen
läßt beispielsweise). Und nicht nur lästige Bugs. Der krasse Wechsel der 
Grundphilosophie von Gnome vor
ungefähr einem Jahr war für mich als einfachen Anwender auch ein "Bug" 
sondergleichen. Da scherten sich
  die "Programmierer" rein gar nichts um die einfachen Anwender. Aus dem 
Gnomelager wurde eine einzige
riesige Umerziehungsanstalt.

Man muß sich ja nicht umerziehen lassen - es gibt genug Alternativen. 
Ich persönlich bin mehr der KDE-Typ. Ich mag die Spielereien die man 
damit machen kann. Auch wenn KDE4 erst mal eine große Umgewöhnung war 
und natürlich ein Resourcenfresser ist.

Was mich jedoch immer wieder an Linux fasziniert, ist die Offenheit und die
  Gemeinschaften, die dahinter stehen und sich immer wieder neu formieren.

Das ist halt die Stärke / Schwäche des Systems.

Ein halbes Jahr nach der stürmischen Einführung von Gnome 3 gab es z. B. 
schon das Mate- und das
> Cinnemon-Projekt, Linux Mint hatte auch ein bißchen mehr Fühlung zu den breiteren Massen der
Gnomeanwender und hat schnell diese Ausweichmöglichkeiten angeboten. So 
etwas ist bei geschlossenen
  Systemen schier undenkbar. Deshalb würde ich als Laie Linux in 
jeglicher Form in Schutz nehmen.
Auch denke ich, daß L. das erste wirklich globale offene Projekt der 
Menschheit ist.
Dies gilt mutatis mutandis auch für die LTEs von Ubuntu.

Dem kann ich nur zustimmen.

MfG R.Lehmeier




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