5 Jahre aktuellste Software ?

Karl Vajda vajda at uni.de
Di Jul 10 15:21:21 UTC 2012


2012-07-10 15:52 keltezéssel, Ralf Lehmeier írta:
>> Ich denke, die beiden Punkte widersprechen sich ein wenig. Willst Du
>> dich nun mit neuen Versionen rumschlagen oder nicht? Dein Problem ist
>> scheinbar, dass Du bestimmen möchtest, welche Programme aktualisiert
>> werden und welche nicht. Das sind aber ganz individuelle Wünsche, auf
>> die wohl keine Distribution eingehen kann.
Es wäre doch möglich, die wichtigsten Anwendungen ohne Abhängigkeiten in 
Deb-Paketen erreichbar zu machen. Der Anwender könnte dann seine Auslese 
machen und frei herumexperimentieren.

> Nun habe ich auch einen Blick auf Mint LMDE geworfen weil es mir als 
> ständig aktuell und zuverlässig erschien. Wie ist den dein Eindruck? 

Ich finde Linuxmint im allgemeinen sehr ausgewogen und durchdacht. LMDE 
habe ich vor einer woche "zufällig" installiert. Der Grund dafür ist in 
nuce der folgende: Ich bin ein Liebhaber von Gnome 2, daher seit einem 
Jahr ein Mate-Ausweicher. Ich nutze Compiz und Emerald. Da auf dem 
Ubuntu-basierten Linuxmint beim Wechsel der Arbeitsflächen unter Mate 
1.2 immer ein kurzes und sehr lästiges Aufflimmern zu beobachten war 
(auf der nächsten Arbeitsfläche wurde kurz ein auf der anderen 
Arbeitsfläche bereits geöffnetes Fenster wieder gezeigt, so daß es für 
einen Bruchteil der Sekunde blinkte), habe ich mal sehen wollen, wie es 
unter LMDE geht. Interessanterweise gibt es dort diesen Bug nicht, 
obwohl der Kernel derselbe ist. Nun funktioniert Mate bestens. Debian 
ist selbst im  Debian Testing-Zweig sehr ausgegorren, belastbar und 
leistungsfähig. Kurzum ich fühle mich da gut aufgehoben.

> Ich persönlich bin mehr der KDE-Typ. Ich mag die Spielereien die man 
> damit machen kann. Auch wenn KDE4 erst mal eine große Umgewöhnung war 
> und natürlich ein Resourcenfresser ist.

KDE habe ich auch ausprobiert, sogar ein Diamant-Paket (?) installiert, 
das Emerlad ins KDE-System integriert hat. Es war alles in allem aber 
doch nicht dasselbe Gefühl wie unter Gnome oder Mate. Es hat ein Härchen 
immer gefehlt. (Vor zehn Jahren habe ich SuSE noch unter KDE 3.5 
benutzt, erst Jahre später bin ich auf Gnome umgestiegen.)
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