Zeitgeist

Florian Diesch diesch at spamfence.net
So Feb 15 11:14:59 UTC 2015


Am Sat, 14 Feb 2015 16:10:01 +0100
schrieb "H.-Stefan Neumeyer" <hsn.debian_user at t-online.de>:

> Am Freitag, 13. Februar 2015, 19:19:58 schrieb Frank J.:
> 
> Hallo Frank
> > 
> > 'Dies soll laut den Entwicklern zu einer völlig neuen Art der
> > Dateiverwaltung und Verwendung führen. Beispielsweise sollen sich so
> > Dateien ereignisbasiert suchen lassen, etwa nach dem Muster: "Wo ist
> > das Dokument, das ich vorgestern mit OpenOffice erstellt und dann
> > per Mail an meine Firma geschickt habe?" '
> > 
> Sag ich doch! :-)
> Nach dem Willen der Gedankengeber von so etwas soll im Jahr 2015
> niemand mehr sein Daten strukturiert und sortiert ablegen - er soll
> sie s_u_c_h_e_n, bzw. suchen lassen.

Zeitgeist kann und will traditionelle nicht ersetzen, sondern eine
*zusätzliche* Möglichkeit schaffen, auf Dateien zuzugreifen. 

Bisher wird Zeitgeist aber nur als eine Art aufgebohrte Version von
"Zuletzt geöffnete Dateien" verwendet - und soweit ich gibt gibt es
keine aktiven Projekte, die das ernsthaft ändern wollen.

Die "semantische Dateiverwaltung" ist, soweit ich weiß, momentan
unter Linux außerhalb von KDE kaum verbreitet

> Deshalb verfügen wohl auch alle "modernen" Dateimanager a la Dolphin 
> oder Nautilus über keine wirklich vernünftigen Mittel wie eine 
> aufklappbare Baumansicht mehr um in den Verzeichnissen zu navigieren. 

Ja, das ist eher die traditionelle Art der Darstellung, der
aufklappbare Dateibaum wurde soweit ich mich erinnere, mit Windows95
eingeführt.

Bei Nautilus geht es auch darum, dass GNOME touchscreen-fähig werden
will, und da ist die Baumansicht nicht so gut geeignet.

> Und Nautilus hat ja sogar "split-view" inzwischen wieder abgeschafft.

Das liegt ehere daran, dass es unter GnomeShell (der Zielplattform für
Nautilus) sehr einfach ist, eine ähnliche Ansicht mit zwei
nebeneinander liegenden Nautilus-Fenstern zu bekommen, und GNOME sehr
gerne weniger wichtige Funktionen aus Programmen entfernt, um die
Code-Basis möglichst schlank zu halten.
 



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GtkFalse - a GUI version of /bin/false.
http://www.florian-diesch.de/software/gtkfalse/
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