Umstieg von Shotwell nach Darktable

Maxx linux at houdek.de
So Nov 22 09:54:46 UTC 2015


Hallo H.-Stefan, Hallo alle anderen

Einspruch zum Einspruch! :)

H.-Stefan schrub am Sat, 21 Nov 2015 19:17:49 +0100:
> Am Samstag, 21. November 2015, 10:32:18 schrieb Frank J.:
> 
> Hallo Frank
> 
> > Es spricht also nichts dagegen, Darktable auch auf für die "alten"
> > Bilder zu verwenden.
> > 
> Einspruch - und zwar ein energischer!
> Die Verwaltung der Bilder (bzw. deren Meta- bzw. sonstigen Daten)
> gehört meiner Meinung nach von der Bearbeitung, gleich welcher Art,
> strikt getrennt.
> Eierlegende-Willmilch-Säue, wie z.B. digiKam, sind weder für das
> eine noch das andere wirklich gut zu gebrauchen und stoßen immer
> wieder ganz schnell an Grenzen. 

Bei Digikam gebe ich dir Recht (wobei ich die aktuellen Versionen
nicht mehr kenne). Da war sowohl die Verwaltung wie auch die
Nachbearbeitung nur ein Notbehelf.

Shotwell löst das schon ganz gut, wenn man sich erst einmal
eingearbeitet hat. Und für einfache Farbanpassungen und
Schnitte/Drehungen ist es ganz brauchbar. Die Verwaltung mit der
Sortierung nach Datum (das man zur Not auch anpassen kann) und den
zusätzlichen Tags ist für normale Ansprüche gut geeignet.

Und bei Darktable sind die Bearbeitungsmöglichkeiten sehr gut. Sie
erfüllen nahezu alle Wünsche, es werden auch verschiedene Typen von
RAW-Formaten unterstützt. Selbst die Archivierung und Verwaltung ist
ganz brauchbar, wenn auch etwas "gewöhnungsbedürftiger" als bei
Shotwell. Der Schwerpunkt liegt hier eindeutig mehr bei der
Nachbearbeitung.

Beide Programme zeigen aber, dass man es nicht unbedingt trennen muss.

Man kann es machen, und es bringt auch vielleicht manche Vorteile (je
nach persönlichem Anspruch). Bei einer Onlineverwaltung wie Gallery
(die natürlich auch auf dem heimischen Server oder sogar lokal auf
dem Laptop erfolgen kann) ist es eben die leichte Verteilung der
Nutzbarmachung des Archivs für andere Nutzer.

Wenn man aber alles auf dem gleichen Rechner macht (Bearbeitung und
Verwaltung) und auf die verwalteten Bilder auch hauptsächlich nur
selbst zugreift und Bilder für Fremde dann eben exportiert, dann sehe
ich keinen großen Vorteil darin, beides strikt zu trennen.

Und an die Verwaltungsmöglichkeiten von Gallerie 3 reicht Darktable
locker heran - die überschreitet es sogar deutlich. Einziges Manko:
Man kann von fremden Rechnern aus nur sehr eingeschränkt auf diese
Bilder zugreifen. Aber wer das nicht braucht ...


-- 
LG Maxx



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