Sinn von Backports?

Sascha Morr sascha.morr at gmx.de
Sam Dez 23 20:16:04 GMT 2006


Bernd Schwendele schrieb:
> Ich stelle mir eine ganz andere Sinnfrage: In wie fern ist es überhaupt
> noch sinnvoll Pakete für genau eine Version bereitzustellen, so dass
> ich, wenn ich ein neues Major-Release haben möchte gleich zur andere
> Ubuntu-Version springen muss. Das ist - wenn wir mal ehrlich sind -
> nicht sinnvoll. Wie erkläre ich das einem Menschen, der nicht viel
> Ahnung von Betriebssystemen hat, dass wenn er jetzt Breezy hat und eine
> neue Version von FF und OpenOffice haben möchte, am besten sein OS
> auffrischt, was immer mit Risiken verbunden ist (OK, FF und OO lassen
> sich auch so installieren, bei anderen Beispielen siehts da aber schon
> mau aus)?
> Wäre es nicht allgemein besser Ubuntu ginge den FreeBSD-Weg - eine
> Trennung von Base und Userland? Wären Ports nicht der weitaus coolere
> Weg? Ich denke ja. ;)
> Gruß
>   Bernd

Hm das kann man so oder so sehen. Es wäre grundsätzlich schon sinnvoll
solch eine Trennung zu vollziehen. Jedoch muß man dabei auch bedenken
das es bei Ubuntu von Version zu Version immer zu größeren Änderungen
kommt die man dann nicht mitbekommen würde. Dazu kommt noch das das
Backport-Team ja offenbar jetzt schon nicht mehr nachkommt. Evtl. wäre
es gut wenn man abgesehen von den Backports alles so lässt wie es ist
und stattdessen diese nur noch für die LTS Versionen zur Verfügung
stellt das aber konsequent. IMHO wäre das ein guter Weg, doch müßte es
dann erst mal mit den Backports wieder funktionieren.

Grüße
Sascha


-- 
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Mittelpunkt, nicht wenige Menschen und ihr Wohl. Sie handelt weitsichtig
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