Öffentlicher Desktop-PC
Andreas Lausch
andreas at flausch.at
Mon Nov 24 22:19:22 GMT 2008
On Mon, 2008-11-24 at 15:29 +0100, Uli Kleemann wrote:
> Was den berühmten Casus Knacktus Arbeitsspeicher angeht teile ich die Meinung meines Vorredners vollumfänglich besonders im Hinblick auf meinen Vorschlag in / auf dem Terminalserver eine/mehrere virtuelle Rechner laufen zu lassen. Andererseits kompensiert der Aufwand an RAM den Aufwand an Virenscanner-Lizenzen, Firewall-Lizenzen, administrativem Aufwand erheblich.
>
> Meine Empfehlung für die Größe bei Windows pro user mindestens 256 MB + 256 MB für den Terminalserver bei Ubuntu solte etwa die Hälfte reichen.
> Das hängt natürlich vor allem von der Art der Anwendungen ab die auf dem System laufen. Läuft nur ein Browser und Textverarbeitung/Tabellenkalkulation,
> sollten jeweils 128 MB reichen der Rest kann über SWAP zumindest teilweise kompensiert werden und Geschwindigkeit spielt eine eher untergeordnete Rolle.
> Sollen allerdings Multimedia-Anwendungen laufen kannst Du die Werte locker verdoppeln.
>
Swapping ist bei VM (übers Netzwerk) sehr, sehr böse, weil alles noch
viel langsamer geht. Ich würde hier eher mit nLited versuchen das
Windoof arbeitsspeichermäßig so weit runter zu bekommen, wie möglich und
dann das + ein bisschen Sicherheit zu Verfügung stellen.
> Dann wäre ggf. zu überlegen einen dedizierten root Server entsprechender Leistung bei Hetzner oder so zu mieten und die Clients mit NX via VPN anzubinden.
>
> Doch das erfordert schon etwas Übung.
>
Ein dedizierter Server von außerhalb ist wegen Internetanbindung und
Ping wohl nicht so ideal. Da macht es mehr Sinn nen Root irgendwo
aufzustellen.
Die Linux-Alternative zu dem Konzept, x2go, leidet unter ähnlichen
Arbeitsspeicher-Problemen, wie auf der Ubucon zu hören war, jedoch hängt
keine VM dazwischen, was den "Wirkungsgrad" etwas erhöht.
Wenn du mit möglichst wenig Serverkosten so ein Multi-Client-System
aufsetzen willst, wäre am einfachsten irgendetwas über TFTP zu booten
und dann die großen Daten über NFS zu mounten. Ich kann da leider
_nicht_ aus Erfahrung sprechen, da mein Arbeitsumfeld komplett
Windows-verseucht ist, es müsste imho aber funktionieren.
mfG
Andy