Öffentlicher Desktop-PC

Uli Kleemann hackbox at lug-saar.de
Die Nov 25 16:55:36 GMT 2008


On Mon, 24 Nov 2008 23:19:22 +0100
Andreas Lausch <andreas at flausch.at> wrote:

> On Mon, 2008-11-24 at 15:29 +0100, Uli Kleemann wrote:
> > Was den berühmten Casus Knacktus Arbeitsspeicher angeht teile ich die Meinung meines Vorredners vollumfänglich besonders im Hinblick auf meinen Vorschlag in / auf dem Terminalserver eine/mehrere virtuelle Rechner laufen zu lassen. Andererseits kompensiert der Aufwand an RAM den Aufwand an Virenscanner-Lizenzen, Firewall-Lizenzen, administrativem Aufwand erheblich.
> > 
> > Meine Empfehlung für die Größe bei Windows pro user mindestens 256 MB + 256 MB für den Terminalserver  bei Ubuntu solte etwa die Hälfte reichen.
> > Das hängt natürlich vor allem von der Art der Anwendungen ab die auf dem System laufen. Läuft nur ein Browser und Textverarbeitung/Tabellenkalkulation,
> > sollten jeweils 128 MB reichen der Rest kann über SWAP zumindest teilweise kompensiert werden und Geschwindigkeit spielt eine eher untergeordnete Rolle.
> > Sollen allerdings Multimedia-Anwendungen laufen kannst Du die Werte locker verdoppeln.
> > 
> Swapping ist bei VM (übers Netzwerk) sehr, sehr böse, weil alles noch
> viel langsamer geht. Ich würde hier eher mit nLited versuchen das
> Windoof arbeitsspeichermäßig so weit runter zu bekommen, wie möglich und
> dann das + ein bisschen Sicherheit zu Verfügung stellen.

Da bin ich bei dir hängt halt davon ab, was auf den Windoofs Kisten laufen soll/muss. RAM, auch wenn er nicht mehr so teuer ist, kostet halt wobei sich die Investition immer lohnt.
> 
> > Dann wäre ggf. zu überlegen einen dedizierten root Server entsprechender Leistung bei Hetzner oder so zu mieten und die Clients mit NX via VPN anzubinden.
> > 
> > Doch das erfordert schon etwas Übung.
> > 
> Ein dedizierter Server von außerhalb ist wegen Internetanbindung und
> Ping wohl nicht so ideal. Da macht es mehr Sinn nen Root irgendwo
> aufzustellen.   

Stimmt auch wobei ROOT halt mehr kostet. Wobei sich mit Hetzner wohl reden liesse.


> 
> 
> Die Linux-Alternative zu dem Konzept, x2go, leidet unter ähnlichen
> Arbeitsspeicher-Problemen, wie auf der Ubucon zu hören war, jedoch hängt
> keine VM dazwischen, was den "Wirkungsgrad" etwas erhöht.
> Wenn du mit möglichst wenig Serverkosten so ein Multi-Client-System
> aufsetzen willst, wäre am einfachsten irgendetwas über TFTP zu booten
> und dann die großen Daten über NFS zu mounten. Ich kann da leider
> _nicht_ aus Erfahrung sprechen, da mein Arbeitsumfeld komplett
> Windows-verseucht ist, es müsste imho aber funktionieren.
> 

Eben diese Verseuchung stellt das Hauptproblem dar. OHne diesen MS-Dreck wäre das Leben bedeutend einfacher.
> 
> mfG
>
Uli
> 
> 
> -- 
> ubuntu-de mailing list
> ubuntu-de at lists.ubuntu.com
> https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-de


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Uli Kleemann <hackbox at lug-saar.de>
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